FEM-Berechnung

Die Finite-Elemente-Methode (FEM) ist ein numerisches Verfahren zur Lösung komplexer physikalischer Probleme. Sie unterteilt Strukturen in kleine Elemente und ermöglicht eine präzise Analyse von Spannungen, Verformungen und anderen physikalischen Effekten.

Höchste Leistungsfähigkeit durch FEM-gestützte Auslegung

Zur Auslegung unserer Bauteile setzen wir konsequent auf modernste FEM‑Berechnungsmethoden. Sie erlauben es uns, das mechanische und dynamische Verhalten unserer Komponenten bereits in frühen Entwicklungsphasen realitätsnah zu simulieren und gezielt zu optimieren. So schaffen wir die Grundlage für die bestmögliche Leistungsfähigkeit, eine stabile Funktionssicherheit und hohe Lebensdauer unserer Produkte und Systeme unter den jeweiligen Einsatzbedingungen. 

Die Grundlage dieser präzisen Berechnungen bilden intern ermittelte, hyperelastische Materialparameter, die exakt auf die jeweils eingesetzte Elastomermischung abgestimmt sind. Dieses tiefgehende Werkstoff‑ und Prozessverständnis verschafft uns einen entscheidenden Vorsprung im Engineering: Verformungen, Dehnungen und Spannungen lassen sich zuverlässig vorhersagen und somit das Design der Produkte effizient auslegen sowie die Entwicklungszeiten deutlich verkürzen.

Auf diese Weise verbindet die GMT‑Gruppe digitale Engineering‑Exzellenz mit praktischer Anwendungskompetenz – für leistungsstarke, wirtschaftliche und dauerhaft zuverlässige Lösungen, die den hohen Anforderungen unserer Kunden weltweit gerecht werden.

Mehraxiale Schädigungsanalyse für belastbare Lebensdauerprognosen

Die aus den Berechnungen gewonnenen Spannungs‑ und Dehnungsverteilungen bilden die Basis für eine belastbare und fundierte Lebensdauerprognose unserer Bauteile. Sie ermöglichen es uns, kritische Bereiche frühzeitig zu identifizieren, gezielt zu optimieren und das Bauteilverhalten unter realistischen Lastkollektiven präzise vorherzusagen.

Unter Verwendung hausintern ermittelter, mischungsspezifischer Schädigungsparameter führen wir anspruchsvolle mehraxiale Schädigungsanalysen durch. Dieses tiefgehende, eigenentwickelte Methoden‑Know‑how erlaubt es der GMT‑Gruppe, das komplexe Zusammenspiel von Material, Geometrie und Beanspruchung bereits vor experimentellen Prüfungen zuverlässig zu bewerten. So können Entwicklungsrisiken minimiert, Designentscheidungen objektiv abgesichert und Versuchsaufwände reduziert werden.

Diese Engineering‑Tiefe verschafft unseren Kunden einen klaren Mehrwert: kürzere Entwicklungszeiten, robuste und langlebige Produkte sowie ein hohes Maß an Sicherheit im Einsatz. Damit steht die Kompetenz der GMT‑Gruppe für präzise Prognosen, verlässliche Performance und technologischen Vorsprung – lange bevor das erste Bauteil physisch geprüft wird.

Sicherheit und Stabilität durch präzise Simulation

Unsere Simulationen gehen weit über einzelne Komponenten hinaus: Wir analysieren komplette Luftfedersysteme inklusive der Bälge als ganzheitliche, funktionale Einheit. Dabei berücksichtigen wir die Gewebeparameter und die Luftkompressibilität realitätsnah und anwendungsbezogen. So entsteht ein präzises digitales Abbild des späteren Betriebsverhaltens.

Diese hohe Modelltreue erlaubt eine zuverlässige Bewertung von Systemstabilität, Verformungsverhalten und Kollisionsfreiheit bereits in frühen Entwicklungsphasen. Kritische Betriebszustände, Toleranzlagen und dynamische Lastfälle können gezielt untersucht und konstruktiv optimiert werden, noch bevor erste Prototypen entstehen.

Mit diesem ganzheitlichen Simulationsansatz unterstreicht die GMT‑Gruppe ihre umfassende Engineering‑Kompetenz: komplexe Systeme sicher beherrschbar zu machen, Entwicklungszeiten zu verkürzen und unseren Kunden leistungsstarke, funktional abgesicherte und langlebige Federelemente und Luftfedersysteme bereitzustellen – ausgelegt auf höchste Anforderungen im realen Einsatz.

FKM Festigkeitsnachweis für höchste Betriebssicherheit

Festigkeitsrelevante Metallbauteile werden bei der GMT‑Gruppe konsequent durch einen strukturierten Festigkeitsnachweis gemäß FKM‑Richtlinie abgesichert. Damit stellen wir sicher, dass unsere Auslegungen nicht nur den normativen Anforderungen entsprechen, sondern dem aktuellen Stand der Technik in vollem Umfang gerecht werden.

Abhängig vom jeweiligen Einsatzprofil, den realen Lastkollektiven und den spezifischen Sicherheitsanforderungen wählen unsere Engineering‑Teams anwendungsgerechte Sicherheitsfaktoren. Dieses differenzierte Vorgehen ermöglicht eine ausgewogene Balance aus maximaler Sicherheit, optimaler Bauteilausnutzung und wirtschaftlicher Effizienz.

Die normgerechte Festigkeitsauslegung ist dabei integraler Bestandteil unseres ganzheitlichen Ansatzes im Engineering: Sie fließt frühzeitig in Konstruktion, Werkstoffauswahl und Systemintegration ein und sorgt für robuste, langlebige und betriebssichere Lösungen. So unterstreicht die GMT‑Gruppe ihre Kompetenz auch im Metallbereich – mit technisch präzisen Nachweisen, hoher Planungssicherheit und zuverlässiger Performance im realen Einsatz.