Gummikörper
Die Gummikörper in gummigefederten Rädern bilden eine elastische Schicht zwischen Radreifen und Radkörper, die Körperschall dämpft, Stöße reduziert und den Verschleiß von Rad und Schiene deutlich senkt. Durch die besondere Formgebung und die speziell auf den Einsatz und die Spezifikation abgestimmte Elastomermischung erfüllen sie die hohen Anforderungen.
Anwendungsbereich
Die Gummikörper zwischen Radreifen und Radkörper übernehmen eine zentrale Rolle in gummigefederten Rädern. Durch ihre definierten Feder‑ und Dämpfungseigenschaften reduzieren sie Körperschall, dämpfen Stöße und verringern den Verschleiß an Rad und Schiene. Dies führt zu einem ruhigeren Fahrverhalten und entlastet sowohl Fahrzeug als auch Infrastruktur. Dank der elastischen Lagerung lässt sich der Radreifen unabhängig vom Radkörper austauschen – ein entscheidender Vorteil im Stadt‑ und Nahverkehr, da aufgrund hoher Beanspruchungen häufige Wartungen erforderlich sind. Die verwendeten Gummielemente sind langlebig ausgelegt und widerstehen dauerhaft hohen dynamischen Belastungen.
Technische Details
Gummikörper für gummigefederte Rädern bestehen aus einer speziell für diese Anforderungen entwickelten Gummimischung. Durch spezifische Gummimischungen und die erforderlichen Fertigungs- und Bearbeitungsprozesse werden genau definierte Feder‑ und Dämpfungseigenschaften erreicht. Die Gummikörper werden stückweise geprüft und klassenweise zum Einsatz gebracht.
Eigenschaften
Gummikörper bestehen aus Spezialmischungen, die eine starke Reduktion von Körperschall und Vibrationen ermöglichen und sind gleichzeitig so ausgelegt, dass sie sich verdrehsicher und mit hoher Vorspannung im Radverbund fixieren lassen. Zudem arbeiten sie langzeitstabil unter hoher Dauerbeanspruchung, da ihre Gummimischungen auf Ermüdungsfestigkeit ausgelegt sind. Durch ihre kompakte Anordnung zwischen Radreifen und Radkörper benötigen sie wenig Bauraum, wodurch sie besonders für Niederflurfahrzeuge mit beengten Radnabenbauten geeignet sind.