Antriebstechnik

Die Antriebstechnik im Drehgestell eines Schienenfahrzeugs sorgt dafür, dass die bereitgestellte elektrische oder dieselelektrische Energie effizient in Zugkraft umgesetzt wird. Herzstück des Systems ist der im Drehgestell montierte Fahrmotor, der die elektrische Energie in eine mechanische Drehbewegung umwandelt. Über ein nachgeschaltetes Getriebe wird die hohe Motordrehzahl reduziert und das notwendige Drehmoment erzeugt, das schließlich auf die Radsatzwelle wirkt. Flexible Kupplungen und Gelenke gleichen Bewegungen im Drehgestell aus und schützen die Antriebskette vor Stößen und Versätzen, die durch Gleisunebenheiten entstehen. Der Radsatz setzt das Drehmoment schließlich in Vortrieb auf der Schiene um. Ergänzend sorgen elastische Lager- und Dämpfungselemente – häufig in Form von Gummi-Metall‑Produkten – dafür, dass Schwingungen und Geräusche reduziert werden und die mechanischen Komponenten zuverlässig geschützt sind.