Federscheibe
Federscheiben, bestehend aus Metallscheiben und dem Gummikörper, werden in Schienenfahrzeugrädern verwendet, um auf engem Bauraum hohe Federkräfte bei geringem Federweg zu ermöglichen. Durch den Aufbau und die Konstellation der verwendeten Materialien lassen sich die hohen Anforderungen aus dieser Anwendung erfüllen.
Anwendungsbereich
Eine Gummi‑Metall‑Federscheibe bildet die elastische Zwischenschicht zwischen Radreifen und Radscheibe eines gummigefederten Schienenfahrzeugrads. Sie wird in metallische Aufnahmen eingesetzt und weist definierte Feder‑ und Dämpfungseigenschaften auf. Diese elastische Lagerung reduziert Körperschall und stoßartige Belastungen. Sie trägt zur Verringerung von Rad‑ und Schienenverschleiß bei, da Lastspitzen abgefedert und Kräfte gleichmäßiger eingeleitet werden. Die Federscheibe ermöglicht zudem geringe vertikale, laterale und torsionale Relativbewegungen zwischen Radreifen und Radkörper. Hierdurch wird das dynamische Fahrverhalten verbessert. Hochwertige, ermüdungsfeste Gummimischungen gewährleisten dabei eine lange Lebensdauer unter hohen zyklischen Belastungen.
Technische Details
Federscheiben bestehen aus zwei geformten Federstahlscheiben und dem anvulkanisierten Gummikörper. Sie lagern den Radreifen elastisch auf der Radscheibe und dämpfen wirkungsvoll Stöße sowie Körperschall. Sie tragen dazu bei, dass der Verschleiß an Rad und Schiene reduziert wird. Sie verbessern das dynamische Fahrverhalten und ermöglichen definierte Relativbewegungen im Rad.
Eigenschaften
Federscheiben zeichnen sich durch eine hohe Kraftdichte, eine fein einstellbare Federkennlinie und eine schnelle Reaktionsfähigkeit bei Lastwechseln aus. Sie weisen eine geringe Relaxation und eine hohe Ermüdungsfestigkeit auf. Diese Kombination macht sie zu besonders zuverlässigen, langlebigen und kompakt einbaubaren Federelementen im Schienenfahrzeugrad.